Leistung · Organisationsentwicklung

Zusammenarbeit an SchnittstellenEine Mannschaft – ein Prozess.

Ein moderierter Workshop für Bereiche, die gemeinsam Wert schaffen, aber aneinander vorbeiarbeiten – etwa Produktion, Planung und Instandhaltung.

Moderierter Workshop an einer Prozesswand mit Mitarbeitenden aus mehreren Bereichen
Illustrative Szene · KI-generiertes Bild

Wenn Schnittstellen haken, fehlt selten Fachwissen. Meist fehlen ein gemeinsames Bild vom Prozess, klare Zuständigkeiten und Regeln für den Ernstfall.

Typische Anzeichen

  1. 01

    Bereichsdenken

    Jede Abteilung optimiert für sich – auf Kosten des Gesamtprozesses.

  2. 02

    Schuldzuweisungen

    Bei Problemen wird zuerst gefragt, wer schuld ist, nicht, was zu tun ist.

  3. 03

    Unterschiedliche Ziele

    Kennzahlen und Prioritäten der Bereiche widersprechen sich.

  4. 04

    Fehlendes Verständnis

    Man weiß wenig über die Arbeit, Zwänge und Abläufe der anderen Seite.

Inhalte des Workshops

Ziel: ein gemeinsames Verständnis der Wertschöpfungskette und weniger Silodenken.

  1. I

    Den Prozess gemeinsam sehen

    • Gemeinsames Bild der Wertschöpfungskette
    • Rollen und Erwartungen der Bereiche
    • Schnittstellen sichtbar machen
  2. II

    Konflikte bearbeiten

    • Konfliktbearbeitung
    • Verantwortung statt Schuldzuweisung
    • Gemeinsame Zieldefinition
  3. III

    Regeln vereinbaren

    • Schnittstellenmanagement
    • Kommunikationsregeln
    • Eskalationsregeln
Anlass

Besonders in Umbruchphasen

Wenn eine Schlüsselperson ausscheidet, Aufgaben neu verteilt oder Bereiche zusammengelegt werden, entscheidet die Zusammenarbeit an den Schnittstellen über den Erfolg. Der Workshop schafft vorab Klarheit über Rollen und Zuständigkeiten – bevor Reibungsverluste entstehen.

Hintergrund und Selbstcheck finden Sie in unserem Ratgeber Silodenken abbauen.

Format

Zwei Tage außer Haus

Der Workshop dauert in der Regel zwei Tage und findet außerhalb des Unternehmens statt – mit allen beteiligten Bereichen an einem Tisch. Wir moderieren neutral, sammeln vorab in kurzen Interviews die Sicht der Beteiligten und halten die Vereinbarungen in einem verbindlichen Ergebnisprotokoll fest.

Ein Nachtreffen nach einigen Wochen prüft, was sich bewährt hat.

Häufige Fragen

Wer sollte teilnehmen?
Die Verantwortlichen und Schlüsselpersonen aller beteiligten Bereiche – typischerweise 5 bis 15 Personen.
Warum außer Haus?
Abstand vom Tagesgeschäft senkt die Hemmschwelle, Konflikte offen anzusprechen, und verhindert Unterbrechungen.
Was bleibt nach dem Workshop?
Ein gemeinsames Prozessbild, vereinbarte Kommunikations- und Eskalationsregeln, klare Zuständigkeiten und ein Maßnahmenplan.

Nächster Schritt

Wo hakt es bei Ihnen an den Schnittstellen?

Beschreiben Sie uns die beteiligten Bereiche – wir schlagen einen Workshop-Ablauf vor.